Am Vormittag des 20. März 2025 (Berliner Zeit) unterzeichneten das Synergie Institut (Synergie GmbH) und das Institut für Agrar- und Stadtökologische Projekte der Humboldt-Universität zu Berlin im Einstein-Sommerhaus am Scharmützelsee ein Partnerschaftsabkommen. Damit wird eine vertiefte Partnerschaft rund um Feldversuche zur Anwendung der „Synergie-Effizienzlösung“ auf verschiedene Kulturen angekündigt. An der Veranstaltung nahmen CEO und Chefwissenschaftler Dr. Georg Ebert des Synergie Instituts sowie Agrarexperten der Humboldt-Universität zu Berlin gemeinsam teil – ein wichtiger Schritt für beide Seiten im Bereich landwirtschaftlicher Technologieinnovation und nachhaltiger Entwicklung.

Bündelung von Kräften: Tiefe Integration von wissenschaftlicher Forschung und Praxis
Die Humboldt-Universität zu Berlin, oft als „Mutter aller modernen Universitäten“ bezeichnet, verfügt über eine tiefe geistes- und naturwissenschaftliche Tradition; ihr Agrarforschungsteam konzentriert sich seit Langem auf Pflanzenphysiologie, ökologische Anpassung und ressourceneffiziente Nutzung. Das Synergie Institut wiederum ist weltweit bekannt für Biostimulanzien und ökologische Effizienztechnologien – seine „Synergie-Effizienzlösung“ verbessert die Nährstoffnutzungseffizienz und stärkt die Stresstoleranz von Kulturen und hat an zahlreichen Standorten weltweit signifikante Wirkung nachgewiesen. Diese Partnerschaft stützt sich auf eines der weltweit führenden agrarökologischen Labore und das Feldversuchssystem des Instituts für Agrar- und Stadtökologische Projekte der Humboldt-Universität zu Berlin, um die wissenschaftliche Validierung der Synergie-Effizienztechnologie mit Daten zu untermauern.
Technologischer Kern: Biostimulanzien und Effizienzsynergien
Dr. Georg Ebert betonte bei der Unterzeichnungszeremonie, dass Biostimulanzien eines der Schlüsselinstrumente für den grünen Wandel in der Landwirtschaft sind. Ihre Funktion besteht nicht in der direkten Nährstoffbereitstellung, sondern in der Aktivierung des pflanzlichen Stoffwechsels und der Verbesserung des Rhizosphärenmilieus, was die Nährstoffaufnahmeeffizienz und die Stresstoleranz erhöht. Die Synergie-Effizienzlösung integriert biologische und chemische Effizienztechnologien und schafft so einen synergistischen Effekt zwischen Biostimulanzien und stabilisierten Stickstoffdüngern. Dies verringert nicht nur die Umweltverschmutzung, sondern bewirkt auch eine doppelte Steigerung von Erntequalität und Ertrag. Experten der Humboldt-Universität gaben an, dass diese Zusammenarbeit die Grundlagenforschung zu den Mechanismen der Effizienzsteigerung vertiefen, Datenunterstützung für die Technologieoptimierung liefern und die weltweite Verbreitung der Technologie fördern wird.

Historische Wurzeln und Zukunftsvision
Die Wahl des Einsteinhauses als Ort der Vertragsunterzeichnung ist nicht nur eine Hommage an den wissenschaftlichen Geist, sondern spiegelt auch die historische Basis der Zusammenarbeit beider Parteien wider. Bereits 2022 führten das Synergie Institut und die Humboldt-Universität gemeinsam Feldversuche mit Mais durch, deren Ergebnisse in der europäischen Landwirtschaft hohe Anerkennung fanden. Für die Zukunft planen beide Seiten, den Umfang ihrer Zusammenarbeit zu erweitern, einschließlich internationaler akademischer Austausche und der Erforschung der integrierten Anwendung von digitaler Landwirtschaft und Präzisionsdüngung.
Dr. Georg Ebert betonte: „Angesichts des globalen Klimawandels und der Herausforderungen bei der Ernährungssicherheit ist die synergetische Innovation zwischen Industrie, Wissenschaft und Forschung der Weg zur Lösung. Wir hoffen, durch diese Zusammenarbeit ein widerstandsfähigeres technologisches Paradigma für die nachhaltige Entwicklung der Landwirtschaft zu schaffen.“ Dr. Muskolus vom Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften der Humboldt-Universität wies darauf hin, dass diese Kooperation eine zeitgemäße Umsetzung des „Humboldt-Geistes“ sei – den gesellschaftlichen Fortschritt durch wissenschaftliche Freiheit voranzutreiben und Laborergebnisse in landwirtschaftliche Produktivität auf dem Feld umzusetzen.
Über die Humboldt-Universität zu Berlin
Die 1810 gegründete Universität hat 57 Nobelpreisträger hervorgebracht. Ihre agrar- und biowissenschaftliche Forschung gehört zur Weltspitze, und ihre Teams für Pflanzenphysiologie und Ökologie widmen sich seit langem der Erforschung klimaresilienter Kulturen. Diese Vertragsunterzeichnung stellt nicht nur eine Ausweitung der Zusammenarbeit der beiden Institutionen dar, sondern markiert auch den Übergang in der Agrartechnologie von isolierten technischen Innovationen hin zu systemischen Lösungen.

